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Gedanken zum Fest der Liebe „Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh, Maria und Joseph betrachten es froh", heißt es in einem bekannten Weihnachtslied. Froh werden Geburten immer betrachtet! Da liegt es, das Kind - alles ist gut gegangen, alles ist schön. Ein neuer Mensch ist geboren! Welche Chance! Auch Jesus war ein neugeborener Mensch und seiner Geburt gedenken wir noch heute an Weihnachten. Mit großem Glanz und Gloria feiern wir in Familien und in vollen Kirchen und beschenken uns - oft überreichlich. Manchem mag der Anlass für dieses Fest aus den Augen geraten sein, aber wir Christen gedenken diesem Ereignis voller Freude. Welche Chance hat in dieser Geburt gelegen! Die Unschuld dieses Kindleins rührt uns zu Herzen. Dieser Mensch blieb unschuldig, weil er die Liebe Gottes zu den Menschen verkörperte, er sich in ihm uns zur Versöhnung in Liebe offenbarte. Und genau das wurde sein Verhängnis! Denn weil er die Liebe brachte, schlug man ihn ans Kreuz! Die Liebe wurde gekreuzigt. Ein unglaublicher, unfassbarer Gedanke! Aber dennoch: so war es! Warum? Die Suche nach der Antwort bringt mich auf einen Gedanken: Können die Menschen die Liebe nicht aushalten? Agapé - die Gottesliebe - wollen
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