Vorwort

zahlen nur Berufstätige und davon gibt es in unserem Land nun mal immer weniger.
Daher sollen nun auch Pfarrstellen gestrichen werden. Noch ist es ein Schreckgespenst, doch es ist nicht auszuschließen, dass wir in naher Zukunft nur noch mit einer halben Pfarrstelle für Partenheim und Vendersheim ausgestatten sein sollen!
Viel unweihnachtliches in dieser vorweihnachtlichen Zeit!  Viel Verwaltung, viel Politik.
Lassen wir uns jedoch gerade trotzdem den Blick nicht verstellen auf das, was Weihnachten eigentlich bedeutet: Gott ist Mensch geworden! Mensch geworden in einer Welt, die schon damals unter Zwängen und Machtansprüchen gelitten hat - und bis heute leidet. Genau in diese Situation ist Gott zu und Menschen gekommen. Klein, arm, schutzlos als Kind in einem Viehstall.
Weihnachten das ist doch neben allem Glitzer  und Rummel die großartige Zeit im Jahr, wo der Ruf des Engels uns ertönt:
Fürchtet euch nicht, siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren ist. Denn euch ist heute der Heiland geboren!  Lassen wir uns mitreißen von diesem Ruf.
In diesem Sinne wünscht Ihnen ein gesegnetes Weihnachten

Herzlichst Ihr Pfarrer

Liebe Leserin, lieber Leser,
da ist er wieder, Ihr Kirchenbote. Viel zu berichten gibt es aus den vergangen Monaten. Aber natürlich gilt es auch etliches anzukündigen. Auch wenn das in dieser Ausgabe vielleicht ein wenig schwerer fällt, denn es liegen Unwägbarkeiten vor uns, die manches Planen schwierig machen.
Da ist zunächst die finanzielle Situation unserer Gemeinden zu nennen. Da wird es eng. Immer steigende Kosten, gerade für die Energie, treffen die Kirchen ebenso wie jeden  Haushalt.
Dazu kommt eine neue Idee der Religion des grenzenlosen Wachstums: die Erweiterung der Ladenschlusszeiten! Nicht nur unsere Kirchengemeinde, sondern unser gesamtes Gemeinwesen in Kommunen und Vereinen ruht zu einem großen Teil auf den Schultern ehrenamtlich tätiger Menschen. Menschen, die neben Ihrem Beruf, Zeit und Engagement einer ihnen wichtigen Sache widmen. Neben ihrem Beruf! Die Frage wird sein, wann dies noch sein kann, wenn die Arbeitszeiten sich rund um die Uhr verteilen? Elternabende im Kindergarten etwa um 22:30 - kurz nach Ladenschluss?
Schließlich kommt möglicherweise ein Problem unklaren Ausmaßes auf uns zu: Auch in der gesamten Kirche wird das Geld knapper. Nicht etwa, weil so viele Menschen der evangelischen Kirche bewusst den Rücken kehren, sondern weil immer weniger Kirchenmitglieder kirchensteuerpflichtig sind. Kirchensteuer

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