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Liebe Leserin, lieber Leser, da ist er wieder, Ihr Kirchenbote. Viel zu berichten gibt es aus den vergangen Monaten. Aber natürlich gilt es auch etliches anzukündigen. Auch wenn das in dieser Ausgabe vielleicht ein wenig schwerer fällt, denn es liegen Unwägbarkeiten vor uns, die manches Planen schwierig machen. Da ist zunächst die finanzielle Situation unserer Gemeinden zu nennen. Da wird es eng. Immer steigende Kosten, gerade für die Energie, treffen die Kirchen ebenso wie jeden Haushalt. Dazu kommt eine neue Idee der Religion des grenzenlosen Wachstums: die Erweiterung der Ladenschlusszeiten! Nicht nur unsere Kirchengemeinde, sondern unser gesamtes Gemeinwesen in Kommunen und Vereinen ruht zu einem großen Teil auf den Schultern ehrenamtlich tätiger Menschen. Menschen, die neben Ihrem Beruf, Zeit und Engagement einer ihnen wichtigen Sache widmen. Neben ihrem Beruf! Die Frage wird sein, wann dies noch sein kann, wenn die Arbeitszeiten sich rund um die Uhr verteilen? Elternabende im Kindergarten etwa um 22:30 - kurz nach Ladenschluss? Schließlich kommt möglicherweise ein Problem unklaren Ausmaßes auf uns zu: Auch in der gesamten Kirche wird das Geld knapper. Nicht etwa, weil so viele Menschen der evangelischen Kirche bewusst den Rücken kehren, sondern weil immer weniger Kirchenmitglieder kirchensteuerpflichtig sind. Kirchensteuer
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