Weltgebetstag

Unter Gottes Zelt vereint - der Weltgebetstag 2007 aus Paraguay

Inhaltsverzeichnis

1. Vorbereitungstreffen:
Dienstag 13. 2. 2007, 20:00h
Gemeindesaal Partenheim
2. Vorbereitungstreffen:
Dienstag 27. 2. 2007, 20:00h
Gemeindesaal Partenheim
Gottesdienst 2.3.2006,
evangelische Kirche Partenheim

ration und Kinderarbeit. In dieser Situation erinnert uns der Lesungstext in der Gottesdienstordnung mit der Verheißung an Sara, dass wir auf Gottes Zusage auch in scheinbar hoffnungslosen Situationen vertrauen können und dass für Gott nichts unmöglich ist. Dann entfaltet ein Text aus dem Epheserbrief unsere verschiedenen Berufungen, Aufgaben und Fähigkeiten, mit denen wir diese Welt zum Besseren gestalten können. Getragen und bewegt werden wir in diesem Gottesdienst auch von den wunderschönen Liedern aus Paraguay und der kraftvollen Musik dieses Landes. Frauen aus zehn verschiedenen Konfessionen bilden das Paraguayische Weltgebetstagskomitee und geben mit ihrer lebendigen Ökumene ein ermutigendes Beispiel.
Am 2. März 2007 verbindet uns der Weltgebetstag zu einer Einheit in Vielfalt, wie im Symbol der kostbaren paraguayischen Ñandutí-Spitze - unserem Titelbild - zum Ausdruck gebracht wird. Am 2. März 2007 wird Gottesdienst zum Weltgebetstag gefeiert. Frauen aller Konfessionen laden Sie herzlich dazu ein.

Hiltrud Runkel

Für den Weltgebetstag 2007 haben Frauen des Paraguayischen Weltgebetstagskomitees die Liturgie geschrieben. Eine wunderbare Möglichkeit für uns, mehr über Paraguay zu erfahren, über den Alltag von Frauen in diesem Land, über ihre Spiritualität und Glaubenshoffnungen.
Der Weltgebetstag aus Paraguay führt uns in eher unbekanntes Land im Herzen Lateinamerikas. In der Gottesdienstordnung der Frauen hören wir von der paradiesischen Schönheit Paraguays, dem Zusammenhalt der Menschen, aber auch von ihren drängenden wirtschaftlichen und sozialen Problemen. 1989 ging die fast 35 Jahre dauernde Militärdiktatur unter Alfredo Stroessner zu Ende. Der politische und gesellschaftliche Umgestaltungsprozess gestaltet sich schwer und langwierig, auch wegen der überall vorherrschenden Korruption. Die Armut unter der Mehrheit der Bevölkerung wächst; Folgen sind Landflucht, Mig