Niemand is(s)t für sich allein

„Niemand isst für sich allein" lautet das Motto der neuen Ernährungskampagne von „Brot für die Welt". Denn Essen ist keine reine Privatsache, es hat Auswirkungen auf das Leben anderer. Die Kampagne informiert über die Zusammenhänge zwischen unseren Konsumgewohnheiten, der globalen Wirtschaftslogik und der Gefährdung von Umwelt, Gesundheit und Ernährungssicherheit im Süden und im Norden.

organisation FAO genug, um allen Menschen eine Grundversorgung zu garantieren. Aber über 800 Millionen Menschen leiden an Hunger. Gleichzeitig nehmen ernährungsbedingte Krankheiten in den Wohlstandsinseln der Welt dramatisch zu.

Inhaltsverzeichnis

Mit „Niemand isst für sich allein" informiert „Brot für die Welt" über die Zusammenhänge zwischen Hunger und Armut, unserem Konsummodell und den Spielregeln des Welthandels.
Die Kampagne lädt dazu ein, Stellung zu beziehen zu einem gerechteren Wirtschafts- und Handelsmodell, das das Recht auf Nahrung weltweit berücksichtigt.
Sie möchte deutlich machen, dass unsere Essgewohnheiten Auswirkungen auf das Leben anderer haben. Als Konsumentinnen und Konsumenten können wir durch eine Politik mit dem Einkaufskorb zu gerechteren Handelsbeziehungen und einer nachhaltigen Wirtschafts- und Konsumweise beitragen.

www.brot-fuer-die-welt.de

„Niemand isst für sich allein" - dieser Satz gilt für uns ebenso wie für afrikanische Kleinbauern. Denn ob sie es schaffen, für das tägliche Mahl zu sorgen, hängt auch mit den Wirtschaftsinteressen großer Agrarkonzerne, mit Agrar- und Handelspolitiken von weit entfernten Ländern und mit Weltmarktpreisen zusammen.
Mit der Kampagne „Niemand isst für sich allein" thematisiert „Brot für die Welt" strukturelle Rahmenbedingungen des zügellosen Welthandels mit Nahrungsmitteln.
Noch nie zuvor waren Lebensmittel in solchem Überfluss vorhanden - nach Angaben der Welternährungs