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Schluss mit lustig - Start mit Stille
Ein paar vereinzelte Luftschlangen und umgestoßene Pappbecher künden noch von gepfefferten Büttenreden und heldenhaften Cowboys vom Vortag: Am Aschermittwoch hat der Spaß ein Ende, jetzt beginnt die Passions- und Fastenzeit. Ziel des Fastens ist, sich leer zu machen. Nur so findet Gott etwas vor, wo er einkehren kann. Christinnen und Christen spüren in dieser Zeit dem qualvollen Weg Jesu vor seinem Kreuzestod nach. Das Gedenken unterstreichen viele, indem sie auf eine oder mehrere liebgewonnene Gewohnheiten, wie beispielsweise Fernsehen verzichten. Stehen hier weltliche Freuden gegen christliches Spaßverbot? Nein. Fasching erfanden katholische Mönche im Mittelalter. Und Faschingsfeten werden erst dann zu einem besonderen Erlebnis, wenn nicht jeder Tag ein närrischer ist - oder wer will schon jeden Tag Kreppel essen?
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