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er Februar geht zu Ende, die Tage werden länger, Schneeglöckchen und Krokusse blühen längst. Wir freuen uns auf das Frühjahr - ohne einen Winter erlebt zu haben. Dieser fiel so mild aus wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Jeder Monat hinsichtlich des Wetters ein neuer Superlativ! Wissenschaftler haben festgestellt, dass der Klimawandel, der von Umweltschutzverbänden seit Jahrzehnten befürchtet wird, längst im Gange ist. Naturkatastrophen wie Stürme, Dürren und Überschwemmungen häufen sich, die Gletscher schmelzen dahin, die Tierwelt und die Vegetation verändern sich. Es wird erwartet, dass der Meeresspiegel ansteigt und neue Fluchtbewegungen auslösen wird. Was noch vor wenigen Jahren als Panikmache abgetan wurde, wird heute von allen politischen Parteien als Tatsache akzeptiert und kein seriöser Wissenschaftler zweifelt noch daran, dass die Menschheit für den Klimawandel verantwortlich ist.
Schade, dass unsere Politiker nur halbherzig über Maßnahmen nachdenken, den Energieverbrauch und damit Emissionen von klimaschädlichen Gasen zu reduzieren. Schade, dass die Industrie die anspringende Konjunktur nicht stärker dazu nutzt, um in Umwelt- Technologien zu investieren. Schade, dass viele Autofahrer es schick finden, spritschluckende Geländewagen als Statussymbol zu fahren und die Werbebranche umweltschonende Kfz noch nicht entdeckt hat.
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