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Welt gegen Euch ist - Gott ist mit Euch. Wenn die Welt Euch vergisst - Gott wird Euch nicht vergessen. Wenn die Liebe der Menschen endet - Gottes Liebe ist gewiss.
Unsere Verantwortung
Die Zusage der Liebe und Hilfe Gottes entlässt den einzelnen Menschen nicht aus seiner Verantwortung. Als Werkzeuge Gottes und als Menschen, denen seine Verheißungen gelten, sind Christen und Christinnen aufgefordert, ihren Wohlstand zu teilen mit jenen, die aus eigener Kraft ihren Alltag nicht meistern können.

Unsere Herausforderung

Der Stern von Bethlehem fordert uns jedes Jahr von neuem dazu auf, Zeichen der Solidarität zu setzen. Solidarität zwischen Armen und Reichen, zwischen Gewinnern und Verlierern der Globalisierung. Und Solidarität zwischen jenen, die Ressourcen besitzen und den anderen, die nichts anzubieten haben außer ihrem nackten Leben. Noch haben wir unser Ziel nicht erreicht: ein menschenwürdiges Leben für alle.

Cornelia Füllkrug-Weitzell,
Direktorin von „Brot für die Welt"

„Gottes Spielregeln für eine gerechte Welt" lautet das Motto der 47. Aktion von „Brot für die Welt", die am ersten Advent eröffnet wird. Das Motto knüpft zudem an das Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger an einer fairen Fußballweltmeisterschaft in Deutschland 2006 an. Es weist darauf hin, dass Spielregeln nicht nur beim Sport nötig sind. „Gottes Spielregeln" sind heilsam für ein friedliches Zusammenleben auf dieser Erde.

Die Botschaft des Sterns von Bethlehem

Die biblischen Hirten auf dem Feld repräsentieren bis auf den heutigen Tag die Armen und Ausgegrenzten dieser Welt. Dennoch sind sie, die Namenlosen, die ersten, denen die Botschaft von Weihnachten verkündet wird. Stellvertretend für all jene, die im Elend leben und sich von den Brosamen vom Tisch der Reichen ernähren müssen, leuchtet den Hirten der Stern von Bethlehem. In seinem Licht wird den Armen Hoffnung geschenkt. Noch immer gilt: Die Armen sind nicht allein mit ihren Sorgen um das tägliche Brot und in ihrem Kampf um die Zukunft ihrer Kinder. Seit diesem Tag vor mehr als 2000 Jahren gilt die Botschaft von Weihnachten: Wenn die