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Mich hat in meinem Studienurlaub interessiert, aus welchen Gründen Menschen das tun und wohin es sie bringt - was sie also davon haben. Und habe gehört, dass es bei den Meisten tatsächlich mit ihrem Wohl-Ergehen zu tun hat, nämlich mit ihrer Gesundheit. Sie ist es meistens, die die Menschen in Bewegung bringt, und zwar eher ihr Fehlen, oder das drohende Fehlen der Gesundheit. Laut WHO (World Healthy Organisation) ist Gesundheit, „ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen." Das meint also den ganzen Menschen, nicht nur den Körper. Auch das Zusammenleben, die Empfindungen, die Erlebnisse, die uns prägen und beschäftigen. Die schönen und die schwierigen. Soweit klingt das gut - aber: wer von uns ist dann eigentlich gesund? Wer lebt in einem solchen idealen Zustand „vollkommenen Wohlbefindens" und wer kann das erreichen und durch welche Maßnahmen? Einfach nur Joggen, womöglich einmal die Woche reicht dann wohl kaum aus. Sigmund Freud, der Alt-Vater der Psychoanalyse sagt: „Gesundheit ist die Fähigkeit lieben und arbeiten zu können." Und tatsächlich „erwischt" uns eine Krankheit meist ja auch in einem Moment, in dem wir irgendwie angeschlagen sind: Müdigkeit, Überarbeitung, familiäre oder berufliche Schwierigkeiten, Trauer. Oder umgekehrt, lässt uns so ein richtige Grippe eben auch grantig und schlapp werden - wir können weder arbeiten noch lieben. Gleichzeitig sehe ich Menschen, die sich seit langer Zeit mit einem Rollstuhl bewegen, froh und gelassen einer Arbeit nachgehen und liebevoll mit ande
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