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Während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland war Dietrich Bonhoeffer in der „Bekennenden Kirche" aktiv, die sich gegen das Vordringen von nationalsozialistischem Gedankengut in der Kirche wehrte. Bonhoeffer leitete ein Predigerseminar der „Bekennenden Kirche", in dem zukünftige Pfarrer ausgebildet wurden. Unter dem Eindruck der Judenverfolgung sah er die Pflicht, „nicht nur die Opfer unter dem Rad zu verbinden, sondern dem Rad selbst in die Speichen zu fallen." Bonhoeffer beschränkte sich nicht auf die inner-kirchliche Opposition: Seit 1940 hatte er Kontakt zu Mitgliedern des politisch - militärischen Widerstandes gegen Adolf Hitler. Am 5. April 1943 verhaftete ihn schließlich die Gestapo. Als Vorbild im Glauben sei Bonhoeffer ein evangelischer Heiliger gewesen, erklärte der EKD - Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber. Seine Gedanken über die Kirche in der Zukunft, verfasst während der Haft in Tegel, sind immer noch aktuell und für Christen weltweit wegweisend.
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