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Liebe Leserin, lieber Leser, Zeit - Zeitmanagement - Zeitenwechsel - Zeiterscheinung - Zeitverschwendung - Zeitersparnis: ein Thema liegt in der Luft. Einer der Gründe könnte sein, dass viele von uns wieder einmal festgestellt haben: sie vergeht viel zu schnell: Schon wieder feierten wir Silvester, dabei haben wir doch gerade erst den letzen Jahreswechsel begangen. Entschleunigung ist eines der Zauberwörter unserer Zeit. Wir versuchen aufzuhalten und festzuhalten, was wir erleben. Doch egal, ob wir sie sparen, be- oder entschleunigen, ob wir sie versuchen zu managen, weil wir nicht mehr mit ihr zu Rande kommen - wir Menschen versuchen zu manipulieren, was wir nicht beherrschen können. Was uns bedrohlich erscheint oder ängstigt, versuchen wir zu kontrollieren auf die eine oder andere Art. Dabei hat schon Albert Einstein entdeckt, dass Zeit keine feststehende Größe ist, dass sie abhängig ist von äußeren Bedingungen, von Standpunkten: „relativ" eben. Sicher haben wir alle schon erlebt, dass wir sie ganz unterschiedlich erleben. Wenn wir es eilig haben, viel hineinpacken wollen in einen Zeitraum, dann „rennt" sie uns davon, der Zeitraum schrumpft zusammen für unser Empfinden. Wenn wir im Urlaub selig in den Tag hinein leben, sind wir mit ei
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