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Von der Trauer um einen Toten Mein Kind, wenn einer stirbt, so beweine ihn und klage wie einer, dem großes Leid geschehen ist, und verhülle seinen Leib, wie es ihm zukommt, und bestatte ihn mit Ehren. Du sollst bitterlich weinen und von Herzen betrübt sein und Leid tragen, wie er es verdient hat, etwa einen Tag oder zwei, damit man nicht schlecht von dir redet; und tröste dich auch wieder, damit du nicht allzu traurig wirst. Denn vom Trauern kommt der Tod, und die Traurigkeit des Herzens schwächt die Kräfte. In der Anfechtung bleibt die Traurigkeit, und ein Leben in Armut tut dem Herzen weh. Lass die Traurigkeit nicht in dein Herz, sondern weise sie ab und denk ans Ende und vergiss es nicht; denn es gibt kein Wiederkommen. Du hilfst ihm nicht, und dir tust du Schaden. Denke daran: wie er gestorben, so musst du auch sterben. Gestern war's an mir, heute ist's an dir. Weil der Tote nun seine Ruhe hat, so höre auch du auf, ihn zu beklagen, und tröste dich wieder, weil sein Geist von ihm geschieden ist.
Jesus Sirach 38,16-24
Gottesdienste zum Totensonntag 20. November 2005 10:15h in Partenheim, 13:30h in Vendersheim
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