Korkensammlung

Der Aktion "Korken für Kork" liegt eine Assoziation mit dem Werkstoff "Kork" und dem Ortsnamen "Kork" bei Kehl in Baden zugrunde. Der Name "Kork" steht in der Region auch als Kurzbezeichung für die "Diakonie Kork".
Vor diesem Hintergrund erschienen Flaschenkorken ein geeignetes Medium zu sein, eine kontinuierliche Verbindung mit der Diakonie Kork herzustellen. Die Idee einer Recycling-Aktion war damit geboren.
Mit drei Zielsetzungen wurde die Aktion "Korken für Kork" 1991 gestartet:
l Menschen zu einer kontinuierlichen Beziehung zur "Diakonie Kork" zu bringen.
l Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen und zu sichern.
l Einen Beitrag zur Müllvermeidung und Müllverwertung zu leisten. Die spontane Resonanz auf diese Sammelaktion war in der Bevölkerung von Beginn an sehr gut. Das Sammelaufkommen stieg kontinuierlich und liegt derzeit bei rund 3.500 Kubikmeter Korken jährlich. Dies entspricht rund 140 Millionen Stück, das sind mehr als 10 Prozent des gesamten Korkenaufkommens in Deutschland.
Für 12 Menschen mit Behinderungen konnten durch die Recycling-Aktion auf dem Korkenhof feste Ar

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beitsplätze eingerichtet werden. "Korken für Kork" ist heute ein erfolgreiches soziales und zugleich ökologisches Projekt. Die Aktion ist zu einem Selbstläufer geworden, die von mehreren tausend Menschen tatkräftig unterstützt wird. Heute gibt es in ganz Deutschland mehr als 2.700 Sammelstellen, von der Großsammelstelle eines Recycling-Hofes bis zu der engagierten Schulklasse oder dem privaten Haushalt.
Alle SammlerInnen können ihre Korken weiterhin bei Anke Hofer, Heerstr. 30 abgeben. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Anke Hofer

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