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Österliche Aufbruchstimmung ist mehr als Frühlingsgefühle und Optimismus. Wer den Winter, das Alte und Erstarrte, hinter sich lassen will, muss dafür Platz schaffen. Die Stichworte verbinden sich mit der Erinnerung an die Passion Jesu bis zu seiner Kreuzigung. Nicht, weil die Christinnen und Christen Freude hätten am Leiden, sondern weil das Kreuz Jesu für bedeutet: Gott nimmt das Alte, Erstarrte, die „Sünde" weg aus meinem Leben und öffnet mir neue Horizonte. Diese österliche Erkenntnis braucht Zeit. Die meisten Ostergeschichten der Bibel erzählen davon, dass die Jüngerinnen und Jünger Jesus gar nicht erkennen, als er nach seinem Tod am Kreuz als Auferstandener erscheint. Dass sie ihn zuerst sogar für einen Albtraum oder ein Gespenst halten - und erst allmählich entdecken, dass das Alte wirklich vorbei ist. Das Neue versteckt sich im Alten, will gesucht und entdeckt werden.
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