Fürchtet Gott, ehrt den König. (1. Petr 2,17)
5. Die Schrift sagt uns, daß der Staat nach göttlicher Anordnung die Aufgabe hat in der noch nicht erlösten Welt, in der auch die Kirche steht, nach dem Maß menschlicher Einsicht und menschlichen Vermögens unter Androhung und Ausübung von Gewalt für Recht und Frieden zu sorgen. Die Kirche erkennt in Dank und Ehrfurcht gegen Gott die Wohltat dieser seiner Anordnung an. Sie erinnert an Gottes Reich, an Gottes Gebot und Gerechtigkeit und damit an die Verantwortung der Regierenden und Regierten. Sie vertraut und gehorcht der Kraft des Wortes, durch das Gott alle Dinge trägt.
Wir verwerfen die falsche Lehre, als solle und könne der Staat über seinen besonderen Auftrag hinaus die einzige und totale Ordnung menschlichen Lebens werden und also auch

die Bestimmung der Kirche erfüllen. Wir verwerfen die falsche Lehre, als solle und könne sich die Kirche über ihren besonderen Auftrag hinaus staatliche Art, staatliche Aufgaben und staatliche Würde aneignen und damit selbst zu einem Organ des Staates werden.
Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Mt 28,20)
Gottes Wort ist nicht gebunden. (2. Tim 2,9)

6. Der Auftrag der Kirche, in welchem ihre Freiheit gründet, besteht darin, an Christi Statt und also im Dienst seines eigenen Wortes und Werkes durch Predigt und Sakrament die Botschaft von der freien Gnade Gottes auszurichten an alles Volk.
Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne die Kirche in menschlicher Selbstherrlichkeit das Wort und Werk des Herrn in den Dienst irgendwelcher eigenmächtig gewählter Wünsche, Zwecke und Pläne stellen.

Inhaltsverzeichnis
Impressum 2
Inhaltsverzeichnis 2
Vorwort 3

musikalische Abendstunde 4
Orgel-Weinprobe 4
Kindergarten - Sommerfest 5

Ferienspiele 6

Barmer Theologische Erklärung 7 8 9

Open-Air-Kino 10

Bücherei  11

Krabbelgottedsienst 11
Wingertshäuschenwanderung 11
Kinderbibeltag 11
Gottesdienste in Partenheim 12
Gottesdienste in Vendersheim 13
Danksagung Vendersheim 14
Danksagung Partenheim 15

Konfirmationsunterricht 16

Dekanatsfrauenfrühstück 17
Frauenhilfe 18
Kindersachenbasar 18
Kerb 2004 19
Schulgottesdienste 19
Tag des Denkmals 2004 19
Glückwünsche 20 21
Nisthöhlen an der KIrche 22
Termine 23
Freud und Leid 23
Wer hat Recht? 24

Karl Barth (* 10. Mai 1886 in Basel, † 10. Dezember 1968, schweizerischer protestantischer Theologe) wirkte maßgeblich an der Formulierung der Barmer Theologischen Erklärung von 1934 mit.
Seine Kindheit verlebte er in Bern. Sein Studium führte ihn nach Bern, Berlin, Tübingen und Marburg. 1910 wurde er Hilfsprediger in Genf. Von 1911 bis 1921 war er Pfarrer in Safenwil im Kanton Aargau. Später war er als Theologieprofessor in Deutschland (Göttingen, Münster, Bonn) tätig. Nach Stellungnahme gegen den Nationalsozialismus musste er 1935 emigrieren und wurde Professor in Basel. Er gilt als Begründer der so genannten Dialektischen Theologie.

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