Die Barmer Theologische Erklärung
Die Erklärung wurde am 31. Mai 1934 verabschiedet und ist damit jetzt 70 Jahre alt. Sie gilt als das zentrale Dokument des Kirchenkampfes gegen die NS-Herrschaft. In sechs Thesen und Verwerfungen unterscheidet die Erklärung klar zwischen der Offenbarung Gottes in der Bibel und anderen angeblichen Äußerungsformen in der Natur oder der Geschichte. Die Bibel wird als die einzig legitime Offenbarung bezeugt gegenüber natürlichen oder historischen Phänomenen, die lediglich von Menschen als göttliche Offenbarung interpretiert werden. Was abstrakt theologisch wirkt, hatte enorme politische Folgen: die Ablehnung der Bewegung der „Deutschen Christen", die im Nationalsozialismus den Willen Gottes erkennen wollte. Die fünfte These wendet sich explizit gegen „den totalen Staat".
Die Erklärung lieferte vielen Pfarrern, die sich von alters her zur Loyalität gegenüber dem Staat verpflichtet fühlten, das entscheidende Argument zum inneren Widerstand. Die Barmer Theologische Erklärung mahnt bis heute zur Wachsamkeit gegenüber unkirchlichen Einflüssen und vor überzogenen Machtansprüchen auf den Glauben und die Kirche. Heute ist zwar nicht mehr der totale Staat die Bedrohung. Es droht eher der „totale Markt, die totale Verfügbarkeit und globale Zerstörung der Lebensgrundlagen.

Die Erklärung steht in jedem Gesangbuch der EKHN.

Inhaltsverzeichnis
Impressum 2
Inhaltsverzeichnis 2
Vorwort 3

musikalische Abendstunde 4
Orgel-Weinprobe 4
Kindergarten - Sommerfest 5

Ferienspiele 6

Barmer Theologische Erklärung 7 8 9

Open-Air-Kino 10

Bücherei  11

Krabbelgottedsienst 11
Wingertshäuschenwanderung 11
Kinderbibeltag 11
Gottesdienste in Partenheim 12
Gottesdienste in Vendersheim 13
Danksagung Vendersheim 14
Danksagung Partenheim 15

Konfirmationsunterricht 16

Dekanatsfrauenfrühstück 17
Frauenhilfe 18
Kindersachenbasar 18
Kerb 2004 19
Schulgottesdienste 19
Tag des Denkmals 2004 19
Glückwünsche 20 21
Nisthöhlen an der KIrche 22
Termine 23
Freud und Leid 23
Wer hat Recht? 24

Die theologische Erklärung der Bekenntnissynode von Barmen
vom 29. bis 31. Mai 1934

THESEN
Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh. 14, 6)
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und Räuber. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden. (Joh 10,1.9)

1. Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.
Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.

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