Grundkurse für 10-13-jährige
Pisastudie, Ganztagsschule, Bildungsreform. Das sind Schlagworte die in den vergangenen Monaten die öffentliche Diskussion sehr geprägt haben, wenn es um Kinder und Jugendliche ging. Dazu kommen Themen wie Jugendraum, Kinderhirt, Nachmittagsbetreuung hier in unseren Gemeinden.
Allen ist gemeinsam, sie stellen fest, dass es für Kinder und Jugendliche sehr schwierig ist, einen Platz für sich zu finden.
Schule will Wissen effizient vermitteln, Eltern wollen ihren Kindern möglichst gute Chancen geben. Andererseits leiden die Schulen unter Finanz- und Personalmangel, Eltern müssen für den Lebensunterhalt aufkommen, leiden so oft an Zeitmangel. Kommunale Angebote für heranwachsende Kinder sind eher die Ausnahme.
Das sind gesellschaftliche Faktoren, auf die wir als Kirchengemeinde keinen Einfluss haben, die aber sehr stark unsere Handlungsmöglichkeiten vor allem im Rahmen der Konfirmationsarbeit beschränken.
Hinzu kommt die Beobachtung, dass die religiöse Sozialisation nach Abschluss der Grundschule einen starken Einschnitt erfährt.
Aus diesem Bündel von Gründen haben sich die Kirchenvorstände unserer Kirchengemeinden entschlossen, in der Jugend- und Konfirmationsarbeit einen neuen Weg zu beschreiten und damit die beschriebe

Inhaltsverzeichnis