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Liebe Leserin, lieber Leser, In wenigen Tagen feiern wir Ostern, das Fest der Auferstehung. Doch wie das Aprilwetter der letzten Tage, so ist trotz dieser österlichen Zuversicht auch manche Gefühlslage eher dunkel und stürmisch. Mir geht das jedenfalls so. So vieles ist in den vergangenen Wochen passiert: Immer neue Terroranschläge in aller Welt; Hass und Unvernunft ohne Ende noch relativ weit von uns weg, doch die Frage bleibt - wie lange noch! Und ganz nah bei uns, so viel Trauer und Traurigkeit. Viele einzelne Schicksale, die bewegen. Da fällt es gar nicht so leicht, sich auf das Osterfest zu freuen. Da drückt sich fast Zwangsläufig der Karfreitag mehr in den Mittelpunkt. Der Vorhang scheint zerrissen, alle Hoffnung scheint am Ende. Doch gerade vom Kreuz können wir diesen fast unvorstellbaren Ruf hören: Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Vom geschundenen und gegeißelten Mann am Kreuz bekommen wir gesagt: Auch das Leid gehört zum Leben dazu. Ob es als Terroranschlag von Menschen verursacht oder als Unfall jenseits jeder Schuldfrage. Leben und Leiden gehören zusammen. Genauso wie Leben und Freude. Eines lässt sich ohne das andere nicht haben. Leider vergessen wir das in unserer schönen Hightech-
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