Gemeinde leben

EVANGELISCHE KIRCHE
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Es ging um Vorbilder beim Älterwerden, um die eigene Wahrnehmung und Bewertung des Älterwerdens, um den Umgang mit körperlichen und geistigen Veränderungen, und um Wünsche und Hoffnungen für sich selbst und andere Frauen. Altwerden habe viele Facetten und sei eine lebenslange Aufgabe, mit der frau nicht früh genug beginnen könne. Marlies Dautermann, zuständig für Arbeit mit alten Menschen im Dekanat, unterstrich in ihrem Vortrag während des Kaffeetrinkens noch einmal einzelne Gedanken und forderte in einer Phantasiereise die Teilnehmerinnen auf, sich Stationen ihres Lebens an zu schauen und eigenes Gelingen, eigene Erfolge in den Blick zu nehmen und zu würdigen. Der versöhnliche Blick auf die eigene Geschichte mache frei für gegenwärtige und zukünftige Aufgaben und Anforderungen.
Brigitte Urban, Beauftragte für Erwachsenenbildung im Dekanat Ingelheim und ausgebildete Tanzanleiterin, gab eine Kostprobe in Form mehrerer Sitztänze, an denen sich alle Frauen gerne beteiligten.
Dass Frauen in jedem Alter gerne singen, konnte Hans-Reiner Heucher aus Ober-Hilbersheim zufrieden feststellen, der für die musikalische Gestaltung des Nachmittags und des anschließenden Gottesdienstes in der Kirche zuständig war. Hier ließ Pfarrerin Sylvia Winterberg die Besucherinnen in einer Meditation zu gefärbten Baumblättern und anderen Texten über den Fluss des Lebens nachdenken, sowie in der Ansprache über Verse von Rainer Maria Rilke "Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn".

Hiltrud Runkel