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Dekanatsfrauentag Altsein ist ein herrlich Ding - wenn man nicht verlernt hat, was Anfangen heißt
Viele Mut machenden Anregungen konnten die 130 Frauen am Ende des Frauentages im Evangelischen Dekanat Ingelheim mit nach Hause nehmen. Das Einladungsplakat, auf dem eine alte Dame mit Handtasche und Pumps auf einem Skateboard zu sehen war, sorgte im Vorfeld schon für reichlich Diskussionsstoff. In ihren Grußworten bezogen sich sowohl Dekanin Annette Stegmann als auch die Vorsitzende der Dekanatssynode Elfriede Veerhoff auf dieses Plakat,. Dieses Bild der dynamischen Alten mache Mut, sich mit dem eigenen Altwerden auseinander zu setzen und vermittle die Hoffnung, dass auch diese Lebensphase interessant und spannend sei. Die Propsteibeauftragte Kristin Flach stellte verschiedene Materialsammlungen vor, die zum Jahresthema des Landesverbandes der Evangelischen Frauenhilfe "Frauen Stärken im Alter" für die Arbeit in Frauengruppen von der Abteilung Frauen Bildung Spiritualität herausgegeben worden sind. Pfarrerin Sylvia Winterberg aus stimmte in ihrer Ansprache auf das Thema des Nachmittags ein. Liesel Fritz und Erna Hottum aus Jugenheim schlüpften in die Rolle zwei alter Frauen im Jahr 1948, die sich staunend darüber unterhielten, dass für jüngere Frauen es nun möglich sei, ohne männliche Begleitung abends in eine Kneipe zu gehen. Ein Gespräch zweier alter Frauen im Jahr 2030 spielten Hiltrud Runkel und Gisela Größ-Ahr. Sie bedienten sich selbstverständlich fortschrittlicher Kommunikationsmittel wie Laptop und Handy um Verabredungen zu treffen. In "Partenheimer Platt" diskutierten sie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Wohnformen im Alter. Für eine Podiumsdiskussion standen Hannelore Hilger aus Ingelheim, Hildegard Mühlenbeck aus Klein-Winternheim, Liselotte Pohl aus der Seniorenresidenz in Ober-Olm, Erika Müller aus Wolfsheim und Kristin Flach der Moderatorin Hiltrud Runkel Rede und Antwort.
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