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Mitunter erlebe ich Verwunderung, wenn ich als Pfarrer eine eMail schreibe oder auf unsere Internetseiten hinweise. In der Tat ist der elektronische Datenaustausch aus dem Pfarramtsalltag nicht mehr wegzudenken. Dienstpost, Mitgliederkartei, Haushaltsstände, Formulare und vieles andere mehr sind seit einiger Zeit fast ausschließlich über ein Intranet, das ist ein geschützter Bereich im Internet, zu beziehen. Die Evangelische Kirche hat dieses Konzept sehr zukunftsweisend auf die DSL - Technik ausgelegt. Leider gehört Partenheim zu vielen kleinen Orten in Deutschland, die von der Telekom nicht mit dieser Technik versorgt werden. Die Folge sind enorme Kosten und erheblicher Zeitaufwand. Das sind die Hintergründe, auf denen der Kirchenvorstand im Frühjahr einwilligte, über den Kirchturm als Standort eines WLAN-Senders für ein Funknetz im Ort (Bürgernetz Partenheim) nachzudenken. Alsbald kamen besorgte Einwände, die auf die Strahlung und gesundheitliche Gefahren hinwiesen. Nach eingehender Information und Beratung hat der Kirchenvorstand nun im November beschlossen, KEINE entsprechenden Anlagen auf dem Kirchturm zuzulassen. Es gibt Beispiele, die ein WLAN - Netz durchaus als ein vertretbares Kommunikationsmittel erscheinen lassen und es gibt eine Reihe von guten Gründen für die Verbreitung der DSL-Technik in Partenheim, wie zum Beispiel die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten. Andererseits gibt es eben auch Beispiele für die Auswirkungen von Elektrosmog und vor allem für die Auswirkungen der Angst vor Elektrosmog. Und Angst soll vom Turm unseres Gotteshauses nun nicht ausgehen:
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