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Wir sind angekommen im 21. Jahrhundert. Letztlich sang- und klanglos, nach allem Getöse um das ‚Millennium'. Auch die zurückliegende Weihnachtszeit ist längst Geschichte, bald ist schon wieder Fastnacht und danach beginnt wieder die Fastenzeit. Wir befinden uns im Kirchenjahr genau zwischen der Zeit des Feierns und der Zeit des Fastens. Feiern und Fasten. Fastnacht ist, gerade hier in Partenheim und Vendersheim, für viele Menschen ein willkommener Anlass ausgelassen zu feiern. So sind die nächsten Wochen von der Fastnacht geprägt; die ausgelassene Zeit, in der ganz offiziell die Machtverhältnisse auf den Kopf gestellt werden. Unter den Masken verborgen, können wir loslassen von den alltäglichen Zwängen und Verpflichtungen und das Leben, unser Leben feiern. Danach, in Fastenzeiten, fasten viele Menschen, um damit ihre Seele frei zu machen. Im Fasten können wir noch mehr als die Masken abstreifen. Wir können uns von Abhängigkeiten und Gewohnheiten verabschieden, um
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so wieder zu unserer ureigensten Kraftquelle zu kommen: zu Gott. Denn wer verzichtet, gesteht damit ein, dass das Leben eben nicht allein aus den Annehmlichkeiten dieser Welt besteht, dass es eben doch einen tieferen Sinn gibt, nach dem es sich allemal zu suchen lohnt. Das Fasten allein kann es nicht sein. Dauernde Entsagung von allem Schönen und Begehrlichen würde uns doch der Möglichkeit berauben, grundsätzlich eine positive Einstellung zu unserem Leben zu haben. Doch das Feiern allein kann es auch nicht sein. Denn eine Feier ist ja nur dann eine Feier, wenn sie etwas Besonderes ist, wenn sie vom Alltag unterschieden ist. Und deshalb brauchen wir Zeiten des Fastens, Zeiten der Besinnung und der inneren Einkehr, um wieder bereit zu sein für die Freude des Festes. Ich wünsche Ihnen von Herzen die Fröhlichkeit und Freude der Fastnacht und die Besinnlichkeit und Einkehr der Fastenzeit. Ihr
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