Aus den Kirchenvorständen Seite 5

Titelseite
Vorwort
Erntedank
Ökumene
Flughafenausbau
Kindergarten
Gemeinde leben
Gottesdienste Okt
Gottesdienste Nov
Gemeinde leben
Totensonntag
Gemeinde leben
Glückwünsche
Pfarramt
Gemeinde leben
Zum Letzten

Grenzen in einer dicht besiedelten Region gestoßen und Wachstum darüber hinaus ist ein Übergriff auch in die Rechte der Menschen, die in Bereichen der Flugtrassen leben und deren Nachkommen. Der Flughafenausbau mit weiter steigenden Emissionswerten leistet einer unwiederbringlichen Zerstörung von Schöpfung noch weiter Vorschub. Er ist kein regionales Problem: Globale Probleme verlangen nach lokalen Lösungen in globaler Verantwortung.  Wir fordern unter dem Stichwort „Nachhaltigkeit" eine Bundesländer übergreifende Entwicklung der gesamten Region und der in ihr bestehenden Verkehrssysteme, die nicht auf Kosten der gegenwärtigen Generation und der der Kinder stattfindet, sondern in erster Linie an umwelt- und menschenfreundlichen Lösungen orientiert ist. Dabei sind wir uns im Klaren, dass wir ohne Veränderung des eigenen Lebensstils einer nachhaltigen Entwicklung unseres Lebensraums nicht gerecht werden. Die Kirchenvorstände unterstützen die demokratischen und gewaltfreien Bürgerinitiativen gegen die Flughafenerweiterung Rhein-Main. Wir fordern die umliegenden Kirchengemeinden und die Synode des Dekanates Ingelheim auf, sich dem Protest gegen die Flughafenerweiterung Rhein-Main anzuschließen.

Stellungnahme zum geplanten Flughafenausbau in Frankfurt/Main - Lebensraum erhalten -
August 2000. Die Kirchenvorstände der Evangelischen Kirchengemeinden Partenheim und Vendersheim wenden sich einstimmig gegen die Pläne zum Ausbau des Frankfurter Flughafens. Wir beklagen die schon jetzt zu hohen Lärmbelastungen in der gesamten Region, die durch eine Erweiterung der Kapazitäten weiter steigen würden. Angesichts jetzt bereits auftretender gesundheitlicher Schädigungen und im Hinblick auf künftige Generationen, die ein Recht auf unzerstörten Lebensraum besitzen, ist jede Form der Mehrbelastung nicht zu verantworten. Für die Entstehung weiterer Arbeitsplätze durch den Ausbau ergeben sich nach dem der Öffentlichkeit zugänglichen Zahlenmaterial keine hinreichenden Belege. Der Flughafen gehört sicherlich zu den größten Arbeitgebern in der Region, doch bereits in den vergangenen zehn Jahren sind die durch Kapazitätssteigerungen zu erwartenden Arbeitsplatzeffekte durch Rationalisierungsmaßnahmen weitgehend absorbiert worden. Zudem sind die heutigen Arbeitsplätze am Flughafen schon teuer erkauft worden durch Lärm, Abgase, Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Ein grenzenloses Wachstum kann es nicht geben. Der Flughafen ist bereits an die